PATRICIA LOSADA
Die Bronzen der spanischen Bildhauerin Patricia Losada Casanova, die Literatur und Grafikdesign studiert hat, sind feingliedrige Gestalten mit überlangen Körperteilen. Jede Skulptur dieser unbeirrbaren Idealistin erzählt ihre ganz eigene Geschichte, die man auch ohne Worte sofort versteht. Die poetischen Momentaufnahmen sind von ungeheurer Intensität, schildern Sehnsüchte, Herausforderungen, Verstrickungen im Leben oder auch Erfolge. Immer aber hinterlassen sie beim Betrachter – gleichzeitig – den Eindruck von Stärke, aber auch von großer Verletzlichkeit. Die mittlerweile 58-jährige Künstlerin, die ungern in ein Flugzeug steigt und daher viele Jahre schon nicht mehr in Deutschland war, bahnt sich seit zwei Jahrzehnten unbeirrbar ihren eigenen Weg in der europäischen und internationalen Welt der Skulptur.
Ihre schlanken Bronzesilhouetten haben weder Geschlecht noch Vorurteile; sie sprechen von der Seele, von dem, was bleibt und uns allen gemeinsam ist. Das verbindet ihre Sammler auf der ganzen Welt. Das Licht materialisiert sich bei ihren Skulpturen gerne in einer weiß lackierten, schwerelosen Aluminium-Kugel, die das Gute in sich trägt und fähig ist, alles in sich aufzunehmen.
Eine Linie verwandelt sich zu einer Leiter, einem Seil oder einer anderen Verbindung zu diesem Licht – oder sie verwandelt sich in eine Welle, die uns für eine Sekunde zum Licht emporhebt. In vielen ihrer Figuren findet sich das spanische "maraña", ein "Gewirr", das entwirrt werden muss, um das Verborgene zu befreien.
Ihre schlanken Bronzesilhouetten haben weder Geschlecht noch Vorurteile; sie sprechen von der Seele, von dem, was bleibt und uns allen gemeinsam ist. Das verbindet ihre Sammler auf der ganzen Welt. Das Licht materialisiert sich bei ihren Skulpturen gerne in einer weiß lackierten, schwerelosen Aluminium-Kugel, die das Gute in sich trägt und fähig ist, alles in sich aufzunehmen.
Eine Linie verwandelt sich zu einer Leiter, einem Seil oder einer anderen Verbindung zu diesem Licht – oder sie verwandelt sich in eine Welle, die uns für eine Sekunde zum Licht emporhebt. In vielen ihrer Figuren findet sich das spanische "maraña", ein "Gewirr", das entwirrt werden muss, um das Verborgene zu befreien.
Patricia Losada Casanova hat Literatur und Grafikdesign studiert, nicht etwa Bildhauerei. "Die Lyrik kam früh zu mir, auf dem Weg habe ich mich zwar ablenken lassen, doch sie kehrt immer wieder zurück – und sie rettet. Es gibt Orte und Blicke, die man nur erahnen kann (oder auch nicht), aber die Lyrik gewährt sie uns, sei es in Form eines tiefen Verstehens oder als Öffnung und Licht dort, wo es auf den ersten Blick scheinbar nicht weitergeht."
Zur Bildhauerei kam sie erst später: "Bevor ich mich beruflich der Bildhauerei widmete, arbeitete ich als Lektorin, Illustratorin, Grafikdesignerin, Redakteurin… heute schaffe ich Werke, die Teil eines Gedichts sein könnten, allerdings eben dreidimensional. Und wenn es dringlich ist, schreibe ich." Das erklärt, warum sie als Bildhauerin mit ihren Skulpturen so meisterlich zu erzählen weiß, worum es im Leben geht. In all ihren Werken steht der Mensch im Mittelpunkt, fast immer in einer Paarbeziehung: hängend, ringend, schmeichelnd oder auch kooperativ und versöhnlich – als filigrane Gestalt mit überlangen Extremitäten, welche sich mit einer auf sehr abstrakte Formen reduzierten „Welt“ auseinandersetzt. Die große Kunst Losada Casanovas ist es dabei, dass ihre Skulpturen bei aller Reduktion auf das Gestische keineswegs kalt oder konstruiert wirken, sondern den Betrachter als „Erzählung ohne Worte“ unmittelbar emotional anzusprechen vermögen.
Nach etlichen Einzelausstellungen in Spanien werden die von Hand im Wachsausschmelzverfahren gegossenen Bronzen, aber auch ihre kleineren Draht-Zinn-Skulpturen auch im europäischen Ausland und in Übersee wahrgenommen und gesammelt. Die Bronzeskulpturen behält sie sich vor, ausschließlich in kleinen Auflagen (meist 7+1 Exemplare) zu fertigen. Und tatsächlich begleitet sie jede einzelne noch persönlich in der Gießerei bis zum Abkühlen, es sind also stets liebevoll hergestellte, signierte und nummerierte Einzelstücke.
Die spanische Bildhauerin hat in den vergangenen Jahren auch zahlreiche Werke für Fernsehbühnenbilder (Antena 3, Tele 5 und Cuatro) sowie für Preisverleihungen entworfen und gefertigt, die dann von verschiedenen Institutionen und Marken (u.a. Loewe, Heineken, Tragsa, UCM und Pfizer) an die Preisträger vergeben wurden.
Die Künstlerin lebt und arbeitet in der Nähe von Madrid.
STATIONEN
- 1968 geboren in Madrid (Spanien)
- 1997-99 Studium Literatur und Grafikdesign
AUSSTELLUNGEN (Auswahl)
- 2016 Galería Espaliú, Málaga;
Artevistas Gallery, Barcelona;
Espai d’Art Puntoaparte, Barcelona; - 2015 Affordable Art Fair Hong Kong;
Galería Standarte, Hong Kong;
Affordable Art Fair New York;
Galerie Standarte, New York;
Affordable Art Fair Battersea;
Barnadas Huang Gallery, Singapur; - 2014 Affordable Art Expo Malaysia;
Barnadas Huang Gallery, Malaysia;
Smelik & Stokking Galleries, Amsterdam;
Galería Capa, Brüssel;
Art Karlsruhe - 2013 Galería Gaudí, Madrid
AKTUELLE ARBEITEN