ANNA SCHMID
9 September - 2 Oktober 2027 GALERIE AM HOFGARTEN
Holz ist eines der zentralen Medien in Anna Schmids skulpturaler Arbeit. Mit beeindruckender formaler Präzision arbeitet die Schweizer Bildhauerin (* 1964), die in Langenthal in der Schweiz studiert hat, ihre archaisch anmutenden Skulpturen mit der Motorsäge aus dem rohen Stamm heraus.
In aufwändigen und langwierigen Arbeitsvorgängen gelingt es ihr, dem Material feinste Formen zu entlocken. Die subtilen Farben des Holzes wiederum akzentuiert sie durch die Bearbeitung mit Schnitzwerkzeugen. Beim genauen Betrachten erschließen sich eine fein ausgearbeitete Oberfläche und eine sensibel gestaltete Inszenierung des im Holz verborgenen Eigenlebens. Die Objekte sind voller kompakter Energie und Lebendigkeit, manchmal fragil, bisweilen kraftvoll vibrierend. Ihr konstruktiv zeichenhaftes Werk zeugt sowohl von einer hohen handwerklichen Qualität bei der Verarbeitung unterschiedlichster Hölzer, als auch von einer sehr individuellen und breitgefächerten Formensprache.
In aufwändigen und langwierigen Arbeitsvorgängen gelingt es ihr, dem Material feinste Formen zu entlocken. Die subtilen Farben des Holzes wiederum akzentuiert sie durch die Bearbeitung mit Schnitzwerkzeugen. Beim genauen Betrachten erschließen sich eine fein ausgearbeitete Oberfläche und eine sensibel gestaltete Inszenierung des im Holz verborgenen Eigenlebens. Die Objekte sind voller kompakter Energie und Lebendigkeit, manchmal fragil, bisweilen kraftvoll vibrierend. Ihr konstruktiv zeichenhaftes Werk zeugt sowohl von einer hohen handwerklichen Qualität bei der Verarbeitung unterschiedlichster Hölzer, als auch von einer sehr individuellen und breitgefächerten Formensprache.
Ihre installativen Arbeiten hingegen, wie beispielsweise 2015 in Bad Salzhausen oder 2023 im Rehmann-Museum in Bern gezeigt, sind gerne spielerischer Natur. Sie bestehen meist aus einfachen Materialien und Objekten wie Stühlen und Holzbrettern, sind jedoch in ihrer visuellen Wirkung hoch komplexe Gebilde. Wiederholende Rhythmen und Muster zeichnen eine Vielzahl ihrer Werke aus. In Bad Salzhausen bestand ihr Symposiumsbeitrag 2015 aus vorgefertigtem Material, nämlich Konstruktionshölzern. Aus der stattlichen Menge von 400 laufenden Metern Dachlatten entwarf sie eine raumgreifende, intensive Installation, die beeindruckte.
Sie selbst sagt über ihre Kunst: „Ich sehe meine Arbeit darin, Wahrnehmungen im Äußeren und Inneren zu sammeln, zu verbinden, zu konzentrieren und dieser Verdichtung eine Form zu geben. Neugierde, Freude am Material und auch an der Technik unterstützen mich in der Suche nach Formen, welche über einen Ausdruck des „Persönlichen“ hinaus gehen. Ich möchte, dass in jeder meiner Arbeiten etwas sichtbar wird und ein Aspekt aber auch nicht-benannt bleibt. Meine Gedanken, Vorstellungen und Impulse sind Teil des Werkes, bieten jedoch Raum für Frage und Echo des Betrachtenden.“
Sie selbst sagt über ihre Kunst: „Ich sehe meine Arbeit darin, Wahrnehmungen im Äußeren und Inneren zu sammeln, zu verbinden, zu konzentrieren und dieser Verdichtung eine Form zu geben. Neugierde, Freude am Material und auch an der Technik unterstützen mich in der Suche nach Formen, welche über einen Ausdruck des „Persönlichen“ hinaus gehen. Ich möchte, dass in jeder meiner Arbeiten etwas sichtbar wird und ein Aspekt aber auch nicht-benannt bleibt. Meine Gedanken, Vorstellungen und Impulse sind Teil des Werkes, bieten jedoch Raum für Frage und Echo des Betrachtenden.“
STATIONEN
- 1964 geboren in Bern
- 2004-06 Neue Schule für Gestaltung in Langenthal
- lebt und arbeitet in Spiez, Schweiz
- erste Ausstellung in der Galerie Kunststücke München im November 2021 zusammen mit Uwe Langmann, Fotografie
AUSSTELLUNGEN (Auswahl)
- 2015 Bildhauersymposium Bad Salzhausen, CH
- 2018 Triennale der Skulptur, Bad Ragaz
- 2020 "GUTE AUSSICHTEN" auf dem Belpberg
- 2021 Schloss Holligen "IM - PULS" Bern
- 2021 9a am STAUFFACHERPLATZ zu Gast auf der KASERNENWIESE
- 2021 Jubiläumsfest Radiesli Worb
- 2022 Galerie Kunststücke München
- 2022 Kunst am Schlossberg Melchnau
- 2022 Skulpturenpark Steinmaur
- 2022 CANTONALE BERN JURA, Kunsthaus Interlaken
- 2023 ALS GÄB´S KEIN MORGEN, Rehmann-Museum, Laufenburg, CH
- 2023 Arttrail Arttrail Andermatt
- 2026 TWINGI 26, Landart im Binntal
- 2026 Projekt Lumière & Terre, Gewölbegalerie Biel, CH
- 2026 Skulpturenwoche, Frauenfeld
AUSZEICHNUNGEN
- 2018 Für die Arbeit «Open House» Triennale der Skulptur Bad Ragaz
- 2016 Auszeichnung der Gemeinde Spiez
ARBEITEN IM ÖFFENTLICHEN RAUM
- Solina Spiez
- Schweizerische Mobiliar Langenthal und Huttwil
- Gemeinde Muri
- Gemeinde Disentis
- Holzbau Sigrist, Rafz: Kunst am Bau
- Gemeinde Starrkirch – Wil
AKTUELLE ARBEITEN